Dienstag, 2. Mai 2017

Quote of the day

Mutter zur ungefähr vier Jahre alten Tochter: "Was möchtest du denn heute essen?"
Vierjährige: "Hähnchen und Pommes und Kartoffelpüree."
Die Mutter: "Das geht aber nicht zusammen,dann musst du dich für eins von beiden entscheiden."
Die Kleine: "Du meinst für eins von dreien..."
Die Mutter: "Nein. Hähnchen ist in Ordnung, aber entweder Fritten oder Kartoffelpüree."
Die Kleine: "Gut. Dann erst Fritten und dann Kartoffelpüree."
Die Mutter lacht. "Ist das nicht ein bisschen viel?"
Die Vierjährige: "Nä. Ich will mich vollstopfen."

Dienstag, 11. April 2017

Happy at Sunshine.

Dienstag, 31. Januar 2017

Quote of the Day

Ein Dreijähriger steigt mit seinen Eltern in den Bus. Er will unbedingt nach vorne. Die Mutter weist ihn zurecht, er soll doch bitte sitzen bleiben. Der Kleine insistiert: "Ich muss zum Busfahrer." "Was willst Du denn beim Busfahrer?" Der Dreijährige ist irritiert: "Na, weiß der Busfahrer denn, dass er uns jetzt nach Hause fahren muss?"

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Quote of the Day

Junge Frau zu einer Frau, die gerade aussteigt: "Ich wollte Ihnen nur sagen, dass Sie wunderschön sind. Und Ihre Augen leuchten ganz toll! Nehmen Sie das mal ruhig so mit aus dem Bus!"

Samstag, 8. Oktober 2016

Quote of the day

Alkipaar in der Bahn.
Sie: Ich könnte heut abend Tortillas machen.
Er: Au, geil, Tortillas. Ja. Warte mal. Tortillas oder Tortillas?
Sie: Tortillas.
Er: Okay.

Mittwoch, 28. September 2016

Bus-Philosopie

Fahrgast auf die Frage, wie es ihm geht: "Ach, Du weißt ja: Sein oder Nichtsein."

Dienstag, 27. September 2016

Kleine Busgeschichte

.Der Bus fährt an einer Haltestelle vorbei.
Frau: "Häh, hallo, hatte ich nicht geklingelt? Doch, ich hatte geklingelt."
Busfahrer: "Wollten Sie hier raus?"
Die Frau: "Ja, ich hatte auch geklingelt."
Der Busfahrer hält rechts am Straßenrand.
"Hier hat nichts geleuchtet, ich kann Sie aber gern hier rauslassen..."
Die Frau: "Doch, ich hatte ja sogar schon an der Haltestelle davor geklingelt."

Quote of the day

Automatische Haltestellenansage: "Nächste Haltestelle: am Feldrain". Zweijähriger im Kinderwagen : "Ach jaa?"

Montag, 26. September 2016

Kleine Busgeschichte

Ein Junkiepaar steigt beim Bus aus der dritten Tür aus. Er vorneweg. Sie langsam hinterher. Die dritte Tür schließt beim Gelenkbus immer automatisch. Die Frau streckt ihren dürren Arm aus, als die Tür zugeht. Der Arm ist so dünn, dass die Tür den Widerstand nicht merkt und nicht wieder aufgeht. Die Frau steckt mit dem Arm fest. Er brüllt. Sie brüllt. Der Busfahrer macht ruhig eine Durchsage, dass jemand den Knopf neben der dritten Tür drücken soll, damit sie wieder aufgeht. Er brüllt. Sie brüllt. Er schlägt von außen an die Scheiben. Jemand drückt den Knopf. Die Frau wird befreit. Die Tür schließt wieder. Der Busfahrer wartet, bis der Mann nach vorne gelaufen ist und will ihm erkläre, was passiert ist. Busfahrer: "Die dritte Tür schließt automatisch." Mann (brüllt): "Du bist ein Hund. Ein Hund bist Du! Ein Hund!" Der Mann zeigt mit der Hand, wie er einem unsichtbaren Hund den Kopf tätschelt. "Ein Hund. Du bist ein Hund! Ein Hund bist Du! Du Hund!"

Quote of the day

Ältere Dame, die wie einige andere Erwachse statt mit dem Linienbus mit dem bis unters Dach vollen Zusatzbus für Schüler mitfährt, beim Aussteigen:
"Sie sollten mal darauf achten, dass Sie um die Zeit, wo die Schüler alle fahren, nicht auch noch die Frauen mit Kinderwagen mitnehmen"

Montag, 5. September 2016

Quote of the day

"Auwei, auwei, auweiauwei, ja, auwei, auwei, au wei, au wei, das kann nicht gut gehen, auwei, auwei, au wei, auwei, alles klar, auwei, auwei, auweiauwei, auwei, auwei, auwei, okay, auwei, auwei, auweiauwei, ja "

Montag, 29. August 2016

Quote of the day

"Boah, bin ich gerannt, Ey: Zuckerschock! Ich dacht', ich hau mich aufs Maul"

Freitag, 19. August 2016

Heute habe ich mich besonders gefreut über...

...einen Autoaufkleber
"offene Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region"
Auf der Webseite fand sich nicht nur das obligatorische Wurstbild, nein, auch die Melodie zu "Blankenese summt", die ich schon so lange gesucht hatte…


Donnerstag, 18. August 2016

Sperrmüllgriffrettung


Sperrmüll. Im Vorbeifahren sehe ich mit geübtem Heimwerker- Auge, dass auf den kaputten Schubladen einer ausrangierten Küche schöne Edelstahl- Griffe montiert waren. "Schade, dass sowas auf den Müll geht", denke ich noch.
Eine Stunde später fahre ich wieder vorbei, die Griffe sind abmontiert. Ich freue mich, dass jemand die gleiche Idee hatte und die Griffe vor dem Müll retten konnte. 

Bus-Philosophie

"Für den einen ist es dunkel, für den anderen scheint die Sonne." 

Sprichwort aus Kroatien, von einer netten Dame aus Bilderstöcken überliefert.


Freitag, 4. Dezember 2015

Haussuche erfolgreich!



meine neue Heimat ist Köln-Mülheim.
Ich fühle mich hier sehr wohl und bin überaus freundlich empfangen worden.



Mazda 626 CB2 Oldtimer VERKAUFT


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Mittwoch, 19. August 2015

Mercedes-Benz LP 608 Abschleppwagen


ist weg!  Danke an alle, die Interesse hatten!






Reiseberichte


 Das Glühwürmchen auf großer Fahrt


Das Glühwürmchen in Eisenach an der Wartburg



Das Glühwürmchen "zuhause" im Mini-A-Thür


Im Besucherbergwerk "Pöhla"


Die Bundesgartenschau in Bestform

Vorfreude auf Leckeres in der Karpatenhütte


 Buga, Buga, Buga !


Premnitz in der Abendsonne

Das hübsche Stolpen

  

Die Siegquelle

 
Glückliche Insekten auf der Buga



Zusammenfassung: Ostdeutschland. (gemeint ist das Lächeln, Bildmaterial: Teneriffa) 

Donnerstag, 28. August 2014

Herkules hat einen neuen Besitzer.



Mein treuer Bus Herkules hat tolle neue Besitzer gefunden. Der Bus hat nun nach einigem hin und her, zwei abgesprungenen Käufern , vielen Unentschlossenen mit großen Visionen und wenig Plan nun endlich sehr, sehr liebe neue Besitzer im Süddeutschen gefunden.  Gabi und Christian bauen Herkules nun zu einem Wohnbus um . HIER ein kleiner Bericht dazu.

Dienstag, 26. August 2014

Schmetterling bei Strande


So schön ist Strande (bei Kiel)
Aufgenommen Mitte Juli 2014

Stadtrundfahrten ab September

Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn`s am schönsten ist.
Aus diesem Grund habe ich meinen Busbetrieb auslaufen lassen und fahre ab September für CCS Busreisen Stadtrundfahrten in Köln.
CCS betreibt die orangefarbenen Cabrio-Doppeldeckerbusse.
Wer mal wieder mit mir Bus fahren will oder etwas über Köln lernen möchte, kann gern mitfahren.
Preiswerter konnte man noch nie mit mir fahren: Erwachsene 12 Euro ;-)


 

Freitag, 22. November 2013

die Rhabarber-Barbara TEIL 2



...und weil die Rhabarberbarbarabarbarbaren immer mit dem Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier in der Rhabarberbarbarabar zu Rhabarberkuchen und Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier
saßen und die Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbierbarbärbel
ohnehin immer mitging, entschlossen sich die Rhabarberbarbarabarbarbara
und die Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbierbarbärbel ihre Rabarberbar und Ihre Bierbar zusammenzulegen nannten diese
BarbarabärbelsRhabarberbarbarabarrhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier bierbierbar. Prost.


Und ja, ich kann das auch sprechen: 

Hier klicken, Link öffnet in neuem Fenster.

Dienstag, 20. November 2012

Love is all you need - Kino-Preview KRITIK

Ich stelle mein Fazit an den Anfang: Unbeding anschauen ! Eine romantische Komödie mit Pierce Brosnan.... Eine krebskranke Frau, Familienwirren, Italien, Sonne und ein Zitronenhain... Hätte ich das vorher gelesen, ich hätte abgewunken und einen tollen Film verpasst. Der Regisseurin Susanne Bier gelingt es, das Drehbuch von Anders Thomas Jensen ohne Kitsch in eine tragfähige und glaubhafte Geschichte über Liebe zu übersetzen. Dabei bleibt die Erzählweise nüchtern-betrachtend, Witz entsteht trotzdem, durch überragend ausgefeilte Dialoge und scharf gezeichnete Charaktere. Trine Dyrholm und Pierce Brosnan spielen überzeugend und glaubhaft die Mutter der jungen Braut und den Vater des jungen Bräutigams. Ihr Mann betrügt sie, seine Frau ist tot, man ahnt, dass die beiden sich näher kommen werden. Überraschend ist das "Wie", denn es macht Spaß, den beiden zuzusehen, wie sie auftauen, sich nähern, zweifeln und zurückrudern, sich einander sicherer werden und wieder loslassen, denn beide spielen glaubhaft und mit erstaunlicher Frische, wie man sich als Erwachsene verliebt, wie Liebe den Charakter formt, was Liebe mit den Menschen macht und was Menschen aus Liebe machen. Ihre Kinder, das jungverliebte Brautpaar, scheitern an der Titelidee, "Love is all you need", die Eltern zeigen unterdessen, wie man's richtig übersetzt. Das ganze hat Witz und tolle Dialoge, die Texte sind so ausgezeichnet, dass man kein geschriebenes Wort erkennt. Bis in kleine Nebenrollen hinein ist der Film gut besetzt, allerdings verblassen die übrigen Gäste der Hochzeit neben den überragenden Hauptdarstellern zur Kulisse. Oder vor der Kulisse, die aus Meer, Sonne, viel Italien und eben Zitronenhainen besteht - was Sie eher ermuntern als abhalten sollte, diesen tollen Film zu sehen.

Montag, 1. Oktober 2012

Dirk Bach ist tot.

Das ist wirklich sehr, sehr traurig, ich hab ihn schon zu Filmdosenzeiten live erlebt und und auch schon hinter den Kulissen getroffen, er war unglaublich nett und sympathisch, dazu noch ein toller Schauspieler und ein immens lustiger Moderator. Deutschland hat einen echten Star und einen tollen Menschen weniger. Dirk Bach war einer der allerletzten aus der  Gaga- Fraktion der ungezügelten Spaßmacher, der Bockmayer- Generation,  einer, der Herz auf die Bühne bringen und Generationen Spaß vermitteln konnte, einer der letzten Klamauker, ein Mann mit Funny Bones, ein Charakterkopf, das reißt einer schlimme Lücke in den deutschen Kulturbetrieb und die Fernsehmacher werden sich noch umgucken, wo solche Leute geblieben sind. Sehr, sehr schlimm, dass er so jung gestorben ist. Ich weine um ihn, auch wenn im Himmel jetzt sicher die Hölle los ist. 

Freitag, 6. April 2012

Günter Grass - Was gesagt werden muss - Kleine Randbemerkung

"Was gesagt werden muss"

Von Günter Grass

"Warum schweige ich, verschweige zu lange,

was offensichtlich ist und in Planspielen

geübt wurde, an deren Ende als Überlebende

wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,

der das von einem Maulhelden unterjochte

und zum organisierten Jubel gelenkte

iranische Volk auslöschen könnte,

weil in dessen Machtbereich der Bau

einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,

jenes andere Land beim Namen zu nennen,

in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten -

ein wachsend nukleares Potential verfügbar

aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung

zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,

dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,

empfinde ich als belastende Lüge

und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,

sobald er mißachtet wird;

das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,

das von ureigenen Verbrechen,

die ohne Vergleich sind,

Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,

wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch

mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,

ein weiteres U-Boot nach Israel

geliefert werden soll, dessen Spezialität

darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe

dorthin lenken zu können, wo die Existenz

einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,

doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,

sage ich, was gesagt werden muß.

Warum aber schwieg ich bislang?

Weil ich meinte, meine Herkunft,

die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,

verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit

dem Land Israel, dem ich verbunden bin

und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,

gealtert und mit letzter Tinte:

Die Atommacht Israel gefährdet

den ohnehin brüchigen Weltfrieden?

Weil gesagt werden muß,

was schon morgen zu spät sein könnte;

auch weil wir - als Deutsche belastet genug -

Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,

das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld

durch keine der üblichen Ausreden

zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,

weil ich der Heuchelei des Westens

überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,

es mögen sich viele vom Schweigen befreien,

den Verursacher der erkennbaren Gefahr

zum Verzicht auf Gewalt auffordern und

gleichfalls darauf bestehen,

daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle

des israelischen atomaren Potentials

und der iranischen Atomanlagen

durch eine internationale Instanz

von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,

mehr noch, allen Menschen, die in dieser

vom Wahn okkupierten Region

dicht bei dicht verfeindet leben

und letztlich auch uns zu helfen."

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 4. April 2012, S. 11


Ich verstehe die Aufregung um das Gedicht nicht. Ich bin viellicht mit 33 zu jung. Abgesehen davon, dass es sprachlich nicht toll ist, stellt Grass sich entgegen vieler Behauptungen auf keine Seite. Wer das Gedicht liest, liest kein anti-israelisches Pamphlet. Grass hält es mit der Vernunft und fordert, dass beide Länder, Israel und der Iran, von internationalen Aufsichtsbehörden kontrolliert werden müssen. Er fordert, dass weder das eine, noch das andere Land den Weltfrieden gefährden sollen. Damit drückt er lediglich die Meinung intellektuell gehobener Stammtische aus, "da unten" seien doch beide Seiten bekloppt.
Die Aufregung, die Grass entweder wollte oder unterschätzt hat, löst die andere Stammtischmeinung aus "Man wird ja wohl auch mal was gegen die Juden sagen dürfen!" - auch das schwingt mit, allerdings schwächt Grass es so ab und führt die Kritik so vorsichtig und entschuldigend an, dass es beinahe hämisch wirkt im Gesamtzusammenhang.
Das aber zeigt nicht, dass Grass ein Antisemit ist oder ein schlechter Autor - sondern nur, wie verkorkst der Umgang mit dem Thema trotz aller Sprachgewandtheit nur möglich ist.
Grass hetzt nicht gegen Israel, er zeigt sich mit Israel verbunden und kritisiert sein eigenes Land dafür, U-Boote in eine Krisenregion zu liefern. Als Literat darf man sowas. Niemand hätte ihm etwas vorgeworfen, wenn er die USA, den Kriegs- und Nachkriegsretter Deutschlands, für den ungerechtfertigten Angriff auf den Irak mit einem solchen Gedicht kritisiert hätte.
Grass bricht offiziell ein Schweigen zur israelischen Politik, dass es eben nur offiziell gibt, denn die Stammtische schweigen nie.
Die Debatte über das Grass- Gedicht könnte eine Chance darstellen, die heiklen Themen der Vergangenheit vom Stammtisch weg in sachlicher Form ins Hier und Jetzt der politischen Debatten zu tragen - die aufgeblasene Berichterstattung im Nachgang der Veröffentlichung zeigt nur, wie recht Günter Grass hat, die Schwierigkeiten im Umgang mit Israel sind unvergleichbar mit anderen Ländern.
Es geht nicht um Fakten in einer Krisenregion, es geht um alten Makel, um Schuld, um Angst, letztlich um Emotionen. Diese werfen sich jetzt Grass entgegen, der ins Rudern kommt. Deshalb war es vielleicht sachlich richtig, aber dennoch keine gute Idee, das Wespennest "gealtert und mit letzter Tinte" anzupieksen.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Band of Horses in der Live Music Hall

Die Musik von Band of Horses klingt live wie "Das Härteste aus Kuschelrock 1-44" für die zahlreich angereisten Fans mit Karohemd, Hornbrille und Wollmütze über der Glatze echter Rock. Für mich, als hätte man Status quo durch einen De-Noiser gezogen, alle interessanten Stellen entfernt und Barbie-Ken einen Bart angeklebt und als Frontman dazugestellt. Die Band hatte beim heutigen Auftritt in der Live-Music-Hall dann auch ungefähr so viel Eier in der Hose wie Barbie-Ken. Der einzig überzeugende Musiker auf der Bühne war neben dem Sänger der Vorband,"Mike Noga (and the Gents)" der Keyboarder von Band of Horses, Ryan Monroe. Der Rest war ziemlich eintönige Musik vom Schlage "Kermit der Frosch trifft Country-Rock"

Freitag, 11. Februar 2011

Young The Giant im Blue Shell

Fünf jet-ge-lagged-te Californier haben sich heute abend im Blue Shell in Köln mit solidem akkustischem Poprock das Publikum für ihre nächste Tour im Mai gesichert. Echte Oberton-Highlights: Die Duette von Lead-Sänger Sameer Gadhia und Drumer François Comtois. Die Band hat Wumms und macht Spaß. Performance-mäßig geht da sicher noch was, wenn statt drei Tagen Europa mal drei Monate auf dem Programm stehen. Eine größere Bühne mit ein bissl Licht und Video, ein bisschen Choreo und funktionierende Technik und diese fünf schüchternen Hobbits brauchen nur noch einen Schubs zum "Next Big Thing"

Donnerstag, 20. Januar 2011

Die Sarah-Dingenskirchen-Methode

Wundervoll. Endlich gibt mir der RTL-Dschungel wieder ein paar Wochen lang einen übergeordneten Lebenssinn, ich kann Menschen, die mal berühmt waren, dabei zusehen, wie es ist, in der Wildnis nicht sehr berühmt zu sein. Dabei kommt es nicht selten zu tiefen Erkenntnissen - für mich selbst habe ich heute entdeckt, dass ich mit der Sarah-Dingenskirchen-Methode beinahe angstfrei und vor allem viel realistischer durchs Leben gehen kann. Die Methode ist denkbar einfach: Wie Sarah bewertet man einfach alltägliche Dinge vollkommen über und teilt diese Beobachtungen wahlweise sich selbst, zufälligen Wegbegleitern oder gleich der ganzen Nation mit.
Beispiel: Ich gehe eine Treppe hoch, ein langsamer Mensch vor mir versperrt mir den Weg.
Normalerweise ärgere ich mich still in mich hinein.
Nicht so mit der Sarah-Dingenskirchen-Methode: Ich sage wahlweise zu mir selbst, ins Handy oder via Facebook: Stecke grad voll krass auf der Rolltreppe fest, weil ein fetter Gigant sich nicht bewegt, er ist vermutlich eingeklemmt, vielleicht muss ich sterben, wenn er auf mich fällt. Das ist der schlimmste Tag in meinem Leben.
Als Warnung möchte ich anfügen, dass IQ und EQ des Ausführenden über denen von Bohnen und Reis liegen sollten, um dadurch in bessere Laune zu geraten. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Erfinderin, Sarah Dingens, selten wirklich vergnügt wirkt.

Freitag, 20. November 2009

Märchenhaft...

Liebes Tagebuch, es war einmal ein

Montag
Verabrede mich mit Schneewittchen zum Businesslunch. Hatte vergessen, dass diese dummen Zwerge bei ihr wohnen. Mache gleich ne Ansage, dass jeder, der von MEINEM Tellerchen isst EINEN METER KÜRZER gemacht wird - die Zwerge verschwinden sofort.
Schlafe abends schlecht ein, irgendetwas Hartes, Rundes ist unter DEN Matratzen, Drehe und wende mich eine Weile, dann sehe ich nach. Irgendeiner von diesen dummen Zwergen hat eine Melone aufs Lattenrost gelegt, seeeehr witzig!

Dienstag
Frühstück mit Rotkäppchen... Sekt ist ja gut für den Kreislauf. Schaffe über den Tag verteilt noch 4 Liter und will deshalb abends zum Ü30 Tanztee in Hürth-Lechenich - Finde aber meinen zweiten Glasschuh nicht. Spinne schnell etwas Stroh zu Gold und kaufe mir neue Schuhe bei "Kaisers neue Kleider".

Mittwoch
Packe Kuchen und Wein in einen Korb und laufe durch den Wald zur Großmutter. Unterwegs begegnet mir der Wolf. Sage " Guten Tag lieber Wolf und erschlage ihn mit einem Wackerstein. Er muss ja nicht erst die Großmutter fressen.
Habe anschließend Lust auf Gesellschaft und gehe deshalb in die Tierhandlung, Frösche an die Wand werfen - Sieh da, schon der siebte ist ein verwunschener Prinz. Er ist wunderschön wohlgestalt´t, singt Minne und trägt güldene Gewänder. Super! Mit so einem kann ich doch nicht rausgehen! Rufe ihm ein Taxi und leihe MIR für den Abend die Bremer Stadtmusikanten aus.

Dornröschen..ähm, Donnerstag..
Fühle mich ausgeruht wie seit hundert Jahren nicht mehr und werde erst wach, als mich ein zarter Kuss weckt. Merke schnell, dass der Kater mir durchs Gesicht geleckt hat. Ziehe ihm zur Strafe kleine Stiefelchen an und mache lustige Fotos für die Weihnachtskarten.

Freitag
Rumpelstilzchen ruf an und ist irritiert, als ich ihn bitte, sein Haar herunterzulassen. Lustig: Anschließend ruft Rapunzel an und hat ihren Namen vergessen.
Lasse mir von meinem Koch eine Pastête Souzéraine zaubern. Leider fehlt das Kräutlein Niesmitlust und ich muss Zwerg Nase entlassen. Früher hätte ich ihn köpfen lassen, aber es kann ja nicht immer alles wie im Märchen sein...

Dienstag, 8. September 2009

FAQs zur ersten Busausfahrt von Bohlus-Reisen

Lieber Mitreisender!
Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Unternehmen.
Baldmöglichst freuen wir uns, Ihnen eine individuelle Antwort zukommen lassen zu können. Bitte haben Sie Verständnis, dass durch eine Vielzahl unberechtigter Beschwerden Mitreisender unsere Rechtsabteilung bis zu vier Tagen für die Abschmetterung etwaiger Ansprüche benötigt.
Um Ihnen die Antwortzeiten kurz zu halten, finden Sie am Ende dieses Schreibens, das automatisch generiert wurde, die Antworten auf die häufigsten Fragen. Wenn Ihre Fragen damit beantwortet sind, können Sie durch Antworten auf diese Email mit dem Wort STOPP in der Betreffzeile ein weiteres Inkasso gegen sich abwenden.
Mit freundlichem Gruß
im Auftrag
Busunternehmen
FAQ
1. Was ist ein Herrengedenk?
Es werden im Bordunterhaltungsprogramm auch die Lieder toter Schlagersänger gespielt, Beispielsweise Rex Gildo und Ivan Rebroff

2.Müssen die in der Reisebeschreibung angegebenen Reiseziele und Wege eingehalten werden?
Nein. Wir verweisen freundlichst auf "Und überhaupt" in unseren Geschäftsbedingungen.

3.Muss ich alle Schnäppse trinken, die ich bbezahlt habe?
Nein. Nur alle bezahlen, die Sie trinken wollen.

4.Ist die Bustaufe, die bei manchen Fahrten durchgeführt ist, im Reisepreis inbegriffen?
Nein. Eventuelle Nachbuchungen können auf Ihrem Konto erscheinen, wenn Sie sich bei der Bustaufe nicht abseits gehalten haben.

5.Welche Musik wird gespielt?
Die Musik, die der Busfahrer auflegt. Wir verweisen freundlichst auf "Und überhaupt" in unseren Geschäftsbedingungen.

6.Sind Sonderevents wie Baumstammsitzen im Fahrpreis enthalten? Nein. Eventuelle Nachbuchungen können auf Ihrem Konto erscheinen, wenn Sie sich bei Baumstammsitzen nicht abseits gehalten haben.

7.Was ist, wenn ich mal Pipi muss?
Das Busklo darf manchmal benutzt werden. Ansonsten gehen Sie draußen! Strafgelder, die der Zoo oder die Stadt (Haltestelle Rathenauplatz) für Wildpinkeln erhebt, sind vom Fahrgast zu tragen. Sie pinkeln ja, nicht der Bus!

7.Endet die Fahrt immer dort, wo sie begonnen hat?
Nein, eigentlich nie. Wir verweisen freundlichst auf "Und überhaupt" in unseren Geschäftsbedingungen.

8. Kann ich mich irgendwo über irgendwas beschweren?
Nein, eigentlich nie. Wir verweisen freundlichst auf "Und überhaupt" in unseren Geschäftsbedingungen.

9. Was ist, wenn ich nicht zur Abfahrts- oder Treffzeit den Bus oder das Event erreiche?
Was ist denn das für eine doofe Frage? Dann ist der Bus weg oder das Event vorbei!

10. Ja, Aber! Ich! Hallo! Das geht doch so nicht!
Doch. Wir verweisen freundlichst auf "Und überhaupt" in unseren Geschäftsbedingungen.

Wir hoffen, Ihnen geholfen zu haben, bitte empfehlen Sie uns weiter.
Wenn Sie unzufrieden sind, mailen Sie uns bitte die Adressen aller Leute, die Sie nicht leiden können, auch so wird der Bus voll.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Reiseunternehmen

Donnerstag, 3. September 2009

Superman dankt.

Hej! Das war super! Es haben über 5oo Stimmen für mein Superman-Bild gestimmt, dafür danke ich Euch sehr herzlich. Es war sehr sehr knapp und wir sind gemeinsam auf Platz 4 gelandet. Das finde ich ein tolles Ergebnis, zumal echt Tausende mitgemacht haben, weltweit. Die Sieger kommen aus Fidschi, aber meine Sieger des Herzens seid all ihr, die ihr mitgefiebert habt. Danke.

Freitag, 28. August 2009

Superman reloaded- bitte hilf mir !

Lieber Freund, liebe Freundin!
Ich selber hasse es, zu zeitraubenden Aktivitäten aufgerufen zu werden, aber ich brauche heute Deine Hilfe !
Ich brauche 10 Minuten von Dir und Deinen Mausfinger.
Du weisst, dass ich sowas sonst nicht mache, aber es geht um alles. Nicht ums Leben, aber um einen riesen Schritt im Leben.

MEINEN ERSTEN EIGENEN BUS !


Es fehlt noch Geld. Geld für den Bus, aber auch Geld für die Champagnerparty nach der Bustaufe.

Ich sammel deshalb 10.000 Euro im Internetz. KLICK jetzt bitte NICHT WEG, auch wenn Du schon für mich gestimmt hast, es geht um


Ich hab vor ein paar Wochen schon mal geschrieben und ich hab mich wahnsinnig gefreut, dass sofort super viele Leute beim Bett-Sprung-Wettbewerb für mich gestimmt haben.

Ich war sogar schon auf Platz 2 !!!


Leider haben dann ein paar halb so lustige Freundeskreise die TopTen an sich gerissen - AUS DER TRAUM.


ABER: Es ist ELEND UNFAIR !
Nach kurzer Zeit hab ich nämlich verstanden, warum die trotz Deiner Mühen und mit sehr wenigen Wertungen plötzlich vorne liegen:

Es reicht LEIDER NICHT, "nur" FÜR MICH zu stimmen, man muss die anderen Bettspringer auch RUNTERWERTEN.
Sprich, man muss MIR die Höchstpunktzahl 10 von 10 und anderen, die vorne liegen, eine magere eins geben.

Es ist asi und normalerweise würd ich dazu nicht aufrufen, aber schaut selbst, da sind Leute, die grad mal 20 Stimmen haben und trotzdem vor mir liegen. Ein Hohn für die über 200 Leute, die für mich gestimmt haben!

Weil die Nachzügler offenbar schnell kapiert haben, wie der Hase läuft, muss man jetzt verschwommene englische Wörter eintippen, wenn man wertet und braucht deshalb ungefähr eine Minute für jeden Abstimmungsvorgang.

Entscheide selbst, wieviel Zeit Du mir opferst, ich bin wirklich für jede Minute und jede Wertung sehr, sehr dankbar, ich kanns ohne Dich und die anderen Freunde nicht schaffen.

Es geht um alles!!!
Es sind bis Montag 450 Stimmen zu schlagen!
Es kann ja wohl nicht sein, dass irgendwelche Hohlspacken daherkommen und uns die wirklich gute erste Runde zu Klump werten!

Bitte stimm bis Montag abend für mich unter

http://www.bed-jumping.com/main/details/654

und wenn ich nicht ganz vorne liege,
gib bitte den anderen unter

http://www.bed-jumping.com/main/top10

ne magere Eins.

Jeden Mitspieler kann man von einem Rechner nur einmal bewerten, also wenn Du zufällig im Büro einen zweiten hast... und wenn Du noch mehr helfen willst, überleg bitte kurz, welcher Deiner Freunde und Bekannten den größten Emailverteiler hat und schick alle Menschen hierher. Auch davor schrecke ich normalerweise zurück, weils einfach Spam ist. Ich entschuldige mich schon jetzt bei allen, die mich nicht persönlich kennen und nehme Beschwerden auf der


Champagnerparty entgegen. Denn die wirds geben, wenn wir uns gemeinsam den ersten Platz holen!
Am Mittwoch hab ich Geburtstag. Und das wär das schönste Geschenk!

Ich danke Dir tausendfach und freu mich auf den Champus mit Dir!
Alles Liebe
Andreas

Mittwoch, 19. August 2009

Hurraaa!!

Ich habs geschafft, mich mit dem Netbook mit einem Promi ablichten zu lassen.
Danke, Ingo Oschmann, nun darf ich das schöne Ed-Hardy-Netbook behalten.

Ed Hardy Netbook

Liebe Leser!
Ich habe von ThePhoneHouse ein Testexemplar des neuen Ed- Hardy-Netbooks bekommen.
Vorgestern ist es angekommen.


Der erste Eindruck: Die farbenfrohe Umverpackung macht einem schon mal Lust auf den Inhalt. Dann folgt ein "normaler" Pappkarton, der aber stoßsicher und schützend alles verpackt, was drin ist. Nach dem Auspacken gehts weiter: Das Netbook offfenbart sich in seiner ganzen Schönheit. ;-))

Tolles Design, sehr hochwertig verarbeitet und mit der super Metall-gebürstet-Oberfläche wirkt es extrem wertig.
Auch die Tasten und Scharniere machen einen sehr soliden Eindruck, viel besser,als man es von einem so handlichen Gerät erwartet. Zumal das Netbook auch extrem leicht ist und man deshalb eher billige Plastik erwarten könnte, es wirkt aber wie gesagt alles sehr super.

Die technischen Details spar ich mir mal, weil man die ja bei ThePhoneHouse nachlesen kann und mich langweilts immer, wenn einer in einem Test vier Seiten Zahlen reinkopiert. Kommen wir lieber zur praktischen Anwendung: Mit seiner genialen Größe passt es sogar in Horst Schlämmers Herrenhandtasche.
Die Tastatur ist naturgemäß etwas kleiner als eine normale Tastatur, aber sie reicht aus und lässt sich gut bedienen. Auch das Mousepad ist ohne Fehl und Tadel, aber auch nix für riesen Wurstfinger. Es gibt aber ja freie USB Plätze , um auch ne Maus anzuschließen.
Der Bildschirm ist echt super. Gestochen scharf, ich glaub, weil das ein LED- Bildschirm ist, der auch stromsparend arbeitet. Sehr hell und klar. Der Bildschirm ist echt ein Highlight. Besser als bei vielen großen Compis, das hatte ich bei einem Gerät dieser Größe so nicht erwartet. Man merkt eigentlich gar nicht, dass man mit einem Netbook und nicht mit einem Laptop arbeitet.

Höchstens daran, dass man natürlich keine CDs und DVDs einlegen kann. Aber heutzutage kann man ja auch gut Filme und Musik streamen und downloaden, das WLAN funktioniert super und so kriegt man die Inhalte, die man will, schnell und ohne Probleme auf das Netbook. Alles in allem ein super gelungenes Gerät, was Spaß macht und sehr wertig wirkt, nicht nur die geile Ed-Hardy-Lackierung, auch die Metall-gebürstet- Oberfläche

und die saubere Verarbeitung haben mich begeistert. Ich würds kaufen, aber ich hoffe ja, dass ich noch einen Promi finde und das Netbook behalten kann.

...to be continued...

Freitag, 26. Juni 2009

Der Tod des King of Pop reißt eine Lücke in unser Leben.

Der King of Pop,
Michael Jackson,
ist gestern im Alter von nur 50 Jahren gestorben.
Zahlreiche Medien berichten gegen 1220h Ortszeit sei er in seinem Haus in Los Angeles zusammengebrochen, beim Eintreffen der Sanitäter habe er bereits nicht mehr geatmet. Etwa 2 Stunden später wurde Michael Jackson offiziell für Tot erklärt.
Die Ursache soll in einer Autopsie geklärt werden, Gerüchte über Probleme mit verschreibungspflichtgen Medikamenten machen derzeit ebenso die Runde wie Vermutungen über Herzprobleme.

Spontan versammelten sich bis zur Stunde mehrere Hundert Fans des Sängers und Entertainers vor dem Krankenhaus.
Die Stimmung dort wird als bizarr beschrieben.

Michael Jacksons Leben begann 1958 als achtes von zehn Kindern.
Der Popstar selbst sprach von einer traurigen Kindheit. die ihn schon jung auf die Bühne führte.
Mit vier seiner Brüder wurde er in der Musikgruppe Jackson 5 bekannt.
Bereits mit 13 startete er dann seine Solokarriere, die ihren Höhepunkt in den 80er Jahren erreichte.
Er gilt bis heute als einer der erfolgreichsten Sänger aller Zeiten, mit etwa 750 Millionen verkauften Tonträgern und dem erfolgreichsten Album aller Zeiten, Thriller, das sich über 50 Millionen mal verkaufte. Michaels Jacksons Schaffen wurde mit 13 Nummer eins Hits und ebensovielen Grammy- Auszeichnungen geehrt.
Auch auf anderen Gebieten hat der KIng of Pop Rekorde aufgestellt, seine Musikvideos sind die teuersten und aufwändigsten der Musikgeschichte, Michael Jackson selbst galt als einer der der höchstbezahltesten, aber auch der wohltätigsten Künstler der Welt.

Der Sänger prägte mit seiner Musik und seineN unnachahmlichen Tanzkünsten wie dem berühmten Moonwalk den Stil der modernen Popmusik. Den wohlverdienten Titel "king of Pop" verlieh ihm seine Freundin Liz Taylor in einer Laudatio 1989.

In den 90er Jahren sah sich Michael Jackson erstmals dem bis heute nicht belegten Vorwurf des Kindesmissbrauchs ausgesetzt,
Nach Zahlungen in Millionenhöhe an die Eltern des Kindes wurde der spektakuläre Prozess eingestellt. Auch 2005 wurde Michael Jackson in einem ähnlichen Prozess freigesprochen.

Danach verließ Jackson seine berühmte Neverland Ranch, ein riesiges Anwesen, in dessen Vergnügungspark und Privatzoo er vorher regelmäßig Kinder sozial schwacher Familien eingeladen hatte.

Privat blieb Jackson glücklos, sein Leben teilweise rätselhaft, er war zweimal kurz verheiratet und hatte drei Kinder, die Mutter des jüngsten Kindes ist offziell nicht bekannt.

Michael Jackson lebte in den letzten Jahren zurückgezogen in Bahrain, Irland und Las Vegas, kündigte aber im März 2009 sein Comeback für Juli an.
Die Nachfrage nach Karten war so groß, dass statt der geplanten zehn nun 50 Konzerte stattfinden sollten.

Michael Jackson starb am gestrigen Donnerstag.

Bei einem seiner letzten Auftritte wandte sich Jackson an seine Fans mit den Worten: "This is the final curtain fall . I love U, I really do. Really from the bottom of my heart."
Fast wie ein Abschied.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Spickmich

Die Internetseite spickmich.de hat vor dem Bundesgerichtshof gesiegt.Damit darf sie auch weiterhin eine Plattform für Schüler anbieten, die ihre Lehrer benoten.


Die Lehrer wollen sich nun rächen, Sobald sie sich mit dem neuen Medium Internetz vertraut gemacht haben, soll die Rachebewertungsseite "spickDichselbst.de" die wirklichen Kopfnoten der Schüler mit gehässigen Kommentaren online stellen. Im Entwurf ist zu lesen "Jaqueline popelt in der Nase und furzt", "Kevin ist dumm wie ein Stück Brot und riecht aus dem Schritt".

bohlus.de befragte repräsentativ bis zu 100 Lehrer zu den aktuellen Plänen und erhielt
überraschende Ergebnisse:

12 Prozent der Befragten meinen, Schüler sollten generell keine eigene Meinung haben und wenn, dann die des Lehrers.

4 Prozent der Lehrer wissen nicht, was das Internet ist, wollten sich dazu aber immerhin Prospektmaterial bestellen.

6 Prozent wollen sich mit der Thematik Computer erst nächstes Jahr nach der Pensionierung beschäftigen.

3 Prozent müssen erst mal die Klassenarbeiten der 9c korrigieren.

8 Prozent sind mit Urlaubsplanung oder Pausenaufsicht bereits an ihrer Leistungsgrenze und können keine Fragen beantworten.

2 Prozent sagten, im Kampf gegen Terror im Klassenzimmer sind auch solche Schritte in Ordnung.

8 Prozent fühlten sich durch die Frage in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt.

3 Prozent erwägen eine Klage.

Es bleibt also spannend, (zensiert)(zensiert)(zensiert)(zensiert)(zensiert)(zensiert)(zensiert)(zensiert)(zensiert)(zensiert), soviel jedenfalls an dieser Stelle zum Thema Persönlichkeitsrechte und Meinungsfreiheit.

Sonntag, 17. Mai 2009

Grandprix im Schnelldurchlauf.

Bei Patricia Kaas hatte ich die ganze Zeit Angst, dass sie das Mikrofon aufisst oder die Halsschlagader platzt, ich habe auf den Gesang daher gar nicht geachtet. Die Schwedin war gut, aber für mich gar keine Schwedin, weil sie eine Oper gesungen hat. Kroatien und Portugal: Große Fragezeichen. Aber ich finds gut, dass wieder Folklore gsungen und getanzt wird. Island: wie immer toll gesungen, ohne abzuräumen. Griechenland: Beste Performance. Die dicke Frau aus Malta war toll. Und der Ronan Keating aus Dänemark klang auch ganz gut. Bosnien und Herzegowina: Der Sänger hat leider sehr langsam rückwärts gesungen und fiel damit aus der Wertung. Deutschland war mir das erste mal seit Jahren wenigstens nicht peinlich, bis auf den Schluss, wo die komische Transe den Schwuli angetanzt hat. Ist Ralf Siegel etwa tot oder hat man ihn nur gefesselt, damit er keinen Song schrieb? Albanien mit Spiderman in Türkis klassisch Grandprix und irgendwie witzig. Norwegen süüüüüüüüüß! was für ein Schnuffi, erinnerte mich vom Sound her an eine Mischung aus Amelie und Brainstorm vom 2000er Grandprix. Optisch an eine Zuckerstange, nur mit besseren Zähnen. Sensationell. Ukraine: Schrott im Hamsterrad. Rumänien: Schwedenelfen und Charlies Engel in langweilig. UK: sehr gute Whitney Houston Imitatorin, mit etwas fadem Weihnachtslied. Finland: was soll das denn? Einfach noch mal einen Diskoremix von 1992 geschickt? Spanien: Lila Langeweile. Bin absolut freudig überrascht, dass am Ende die Zuckerstange gewinnt. Richtig so!

Mittwoch, 25. März 2009

Der Marienmistkäfer

Der Frühling ist eingezogen, man erkennt es an den Hagelschauern. Also hier das passende Gesicht (motziges Gesicht).

Und das passende Gedicht:

Der Marienkäfer- so viel ist bekannt,
ist mit dem Mistkäfer nur als Käfer verwandt.
Damit man sie unterscheiden kann
Hat der Marienkäfer Punkte dran.
Außerdem ist der Mistkäfer braun.
Das ist der Marienkäfer kaum.
Höchstens unterm Bauch,
Wie der Mistkäfer auch.
Unten sind sie also ähnlich,
das ist natürlich dämlich.
Sieht man sie im Flug,
wird man davon nicht klug.
Es ist also nicht leicht zu sagen
Was fürn Käfer wir über uns haben
Aber wenn wir von oben schaun,
der eine rot, der andre braun,
einer mit Punkten und einer ohne
Dann können wir - als Krone
Der Schöpfung sicher erkennen,
welchen wir Marie und welchen
Mist wir nennen.

Sonntag, 25. Januar 2009

HURRA !

Ingrid van Bergen ist Dschungelkönigin.


















Die Frau, die anfangs noch 80 Prozent ihrer wachen Tageszeit mit der Suche nach Löffel und Wasserflasche verbrachte, und über sich selbst sagte "Ich bin nicht ganz da!"- kam an.
Bei sich selbst, in der Klimazone und beim Publikum. Fortan wanderte sie Schlager summend und singend durchs Camp, absolvierte tapfer Dschungelprüfungen und wandte sich bei ihren Ansprachen an die ältere Generation Zuschauer. Ihr Ziel: den Jüngeren zeigen, dass die Alten was taugen! Ingrid van Bergen, selbst Baujahr 1931, war von allen Exoten, zwischen Transsexueller, ausgedientem Eiskunstläufer und arbeitslosen Moderatoren, neben Society-Lady und Männermodell irgendwie doch der einzig wirkliche Star.
Da konnte den Zuschauer nicht schrecken, dass ihr schon mal ein Mord unterstellt wurde, dass sie als einzige Frau im Camp viele, ehrlich verdiente Falten hatte und alle Teile ihres Körpers noch ungeliftet dem Original zuzuordnen waren. Selbst das knackende Geräuch der in ihrem Mund zerplatzenden Känguruhhoden war den Zuschauern ein Grund mehr, sie zur Königin des Dschungels zu wählen.
Die Vegetarierin überwand sich würgend und ging über ihre Grenzen, scheinbar grundlos, denn am Ende ging es um nichts mehr. Aber Respekt hat sie sich mit ihrem stoischen Durchhalten, der kompromisslosen Standfestigkeit eines alten Baumes, sehr wohl erworben. Während nahezu jedes Sternchen mal seine Fahne nach dem Wind drehte, zickte oder jammerte, war die Bergen eisern. Ein harsches Wort zur rechten Zeit verschaffte ihr Respekt oder entlarvte Gegner als Falschspieler. Mit Lebenserfahrung statt billiger Allüren, mit Authentizität und Geradlinigkeit, mit Herzenswärme und Kraft schuf sie die Basis für ihre Wahl zur Königin des Dschungels.
Nun könnte man anmerken, dass das ein bedeutungsloser Titel sei, noch weniger als Bundeskanzlerin, aber wenn man bedenkt, dass die Dschungelkönigin in einer zutiefst demokratischen Wahl ihre Krone erlangt und zwar in einem der zurecht erfolgreichsten Unterhaltungsformate im deutschen Fernsehen, dann sieht man darin auch die Sehnsucht des Zuschauers, damit auch des -ich unterstelle das mal ganz trocken- Durchschnittsdeutschen, nach echten Menschen, weg von der Fassade, weg von schillernden Figuren, hin zum echten Leben.
Der zweite Platz von Lorielle London ist da kein Widerspruch. Auch Lorielle, Pampasgras-Bikinigirl mit Jodeldiplom, hat unter ihrer bunten Oberfläche viel von ihrer Zerrissenheit, Verletzlichkeit, von echtem Gefühl und echtem Mensch preisgegeben. Ob Frau oder Mann, spielt dann gar keine Rolle mehr. Jeder echte Mensch im Fernsehen ist ein Gewinn und daher ist Ingrid van Bergen zurecht die Königin des Dschungels geworden. Ich freue mich unbändig über den Sieg des Menschen über den Glitter, den Sieg der jungen Alten.

Montag, 19. Januar 2009

Aus meinem Tagebuch

Liebes Tagebuch, schon wieder ist eine ganze Woche um und ich komme jetzt erst dazu, alles aufzuschreiben.

Montag
Telefoniere mit George Bush. Senior!! Er will demnächst mal wieder Fallschirmspringen, ob ich mitkomme? Denke kurz an Möllemann und entschuldige mich, wünsche ihm aber viel Spaß.
Lese in der Zeitung, dass der Mond so nah an der Erde ist wie seit 12 Jahren nicht mehr. Prima, so werden die Flüge billiger- Rufe im Reisebüro an und lasse mir Prospekte schicken.

Dienstag
Komisch- das Reisebüro hat mir nur All-Inklusive-Prospekte mit Sauf- Flatrates geschickt. Andererseits ist auf dem Mond ja auch kein Strand- buche acht Tage Mallorca. Sehe die Ex von Boris Becker, Sandy Meyer Wölden bei Kerner. Schicke ihr spontan zwei SMS: Eine mit "Willst du mich heiraten?", die zweite mit "Vergiss es!".

MIttwoch
Rege mich auf, als ich lese, dass Paul Potts, Peter Maffay und Amy Winehouse gleichzeitig für einen Echo nominiert sind. Scheinbar hat man mich vergessen! Beruhige mich erst wieder, als ich im Briefkasten meine Einladung finde. Bin nach elf mal Echo-Gewinn zum zwölften Mal nominiert mit meinen Kastelruther Spatzen.

Donnerstag
Sause nach Köln, um Tina Turner noch mal Live in Concert zu sehen, treffe in der Garderobe eine alte Frau. Ihre Mutter? Kurios, mit Perücke und Korsett sieht sie genau aus wie Tina. Jette danach kurz zu meinem Freund Prinz Albert II. von Monaco an den Südpol. Er protestiert dort heimlich auf Langlaufskiern gegen den Klimawandel. Bringe ihm eine Leberwurststulle und eine Heizweste. Leider friert die Stulle an der Heizweste fest und löst sich beim Einschalten sehr eklig auf.

Freitag
Höre im Radio, 95 der Jugendlichen hätten ein Handy. Fühle mich plötzlich alt, weil ich ZWÖLF Handys habe, werde eins abschaffen.

Aber nun muss ich Schluss machen, nächste Woche ist ja auch noch ein Tag!

Hurra! Möbelmesse! ...ähm... Möbelhesse.

(hust, spuck)
Entschuldigung, Ich hab noch ein paar Daunenfedern im Mund, weil mir grad das Kuschelkissen Angela auf dem Stachelhocker Guido geplatzt ist.
(hust) nun steh ich hier bei einem hessischen Hersteller vor der Küche „Andrea“ das ist eine Küche in Y Form und man kann sagen: Ein Traum für den Koch. Vor allem am rechten Rand genug Platz zum Arbeiten. Und auch wenn die Koch- Ergebnisse, die ich bislang hier mitbekommen habe, immer einen leicht schalen Beigeschmack hatten, das lag aber eindeutig am Koch selbst, denn man muss sagen, diese Y- Küche hilft dem Koch, wo sie nur kann –schon am 18.1. soll das neue Modell kommen, das den seltsamen Namen Gümbel trägt.
Hier beim Modell Andrea hatte das Selbstreinigungsprogramm die Oberfläche angegriffen und das Beck (hust) Verzeihung, das Beck-en aufgelöst, das ist beim Nachfolgermodell Gümbel besser gelöst, es hat zwar die vertraute Y Form, aber nach Links mehr Platz. Aufs Beck (hust) Becken Verzeihung hat man gleich ganz verzichtet und als Oberfläche gibt es eine neue graue Granitarbeitsplatte von Stein Meier. Alles solide verarbeitet (Schlag) (rumms!) Ooooh! Jetzt ist das Y in der Mitte, wie soll ich sagen, naja, der linke Flügel ist weggebrochen, puh, das wars wohl mit Andrea, aber war ja eh ein Auslaufmodell. Zurück ins Studio!

Samstag, 13. September 2008

Oh mein Gott!

Gloria von Thurn und Taxis kopiert meinen Stil !


Nach meinem überaus erfolgreichen Auftritt auf dem Hausboot hat Gloria nicht nur mein Outfit, sondern auch meine Frisur kopiert. Man kann uns nur noch im Gespräch unterscheiden: Gloria will Schwule gesund beten und Hexen verbrennen.

Dienstag, 13. Mai 2008

Radio: Kurt Beck - Bart ab.

In der Zugabe auf WDR2 lief am Samstag der folgende Radiobeitrag von mir:

Freitag, 7. März 2008

Meinung: Grand Prix Eurovision de la Chanson: Deutscher Vorentscheid.



Moderator Thomas Herrmanns und das halbwegs prominente Panel, wie es neudeutsch für "Gruppe auf dem Sofa sitzender Menschen" heisst, feierten sich selbst und waren maßvoll unterhaltsam. Aber es ging ja um die Musik.
Das waren die Kandidaten: Musicalsängerin Caroline Fortenbacher, der im Laufe der Sendung der Vorname abhanden kam (Abmoderation: "Vielen Dank, Fortenbacher!") ein Joshua Kadison - Imitator namens Tommy Reeve, eine Tokio-Hotel- Klon-Band mit Stimmbandentzündung, eine Gruppe Sommerhit- Spanier und die Nichtengel von den No Angels. Die sinds letztlich geworden, von den eher schlechten fünf die Bestesten. Oder die mit den meisten Fans, was nicht allzu sehr überrascht. Die anderen Kandidaten kennt eigentlich kein Schwein. Platz zwei für Fortenbacher, die kennen immerhin alle, die mal im ABBA- Musical waren.
Die No Angels fahren also nach Belgrad. Mit einem dudeligen Pop-Hit, der es wohl auf Platz 19 abwärts schaffen wird.
Dieser müde Vorentscheid könnte einem die Laune verderben. Wer nicht Radio hört, weiss nicht, dass es auch neues und gutes deutsches Liedgut gibt und daß das, was heute zu sehen war, nicht das obere Ende der Fahnenstange markiert. Gute Ansätze waren bei Frau Fortenbacher nach einer quälend lahmen Startminute zu hören, die Perfomance-Sieger waren eindeutig Cinema Bizarre, die aber auch stimmlich hielten, was der Name verspricht. Marquess ging an einem Ohr rein und am anderen wieder raus und Tommy Reeve tat sogar weh im Ohr. Die No Angels markierten das güldene Mittelfeld, ein bisschen Shalalala, ein bisschen Hüftschwung, dazu schönes Outfit und professionelles Verhalten vor der Kamera, auch hinter der Bühne.
Nun denn,wir werden sehen.
Mein Traum wäre eigentlich Fortenbacher featuring Cinema Bizarre.


Und zwar Fortenbacher ungeschminkt vorn mit Cinema Bizarre (geschminkt) im Background. Das wäre Singenkönnen mit Showmachenkönnen, noch dazu in der Stilrichtung Schlagermetallpoprock. Da wär dann wirklich für jeden was dabei. Vielleicht im nächsten Jahr.

Mittwoch, 5. März 2008

Meinung: Zum Beinaheabsturz in Hamburg


In Hamburg ist ein Airbus beinahe abgestürzt. Die Piloten haben das Flugzeug, das von einer Orkanböe erfasst wurde, in wörtlich letzter Sekunde durchgestartet und damit eine Katastrophe verhindert. Eilig überall zitierte Experten lobten die Besonnenheeit und das Können des Piloten. Bild verstieg sich gar zu der Forderung:

Einen Tag später kommt heraus: Die Copilotin, 24 Jahre alt und blond, hat den Flieger bei diesem Beinaheabsturz gesteuert.

24 Jahre alt, eine Frau und blond - schon heisst es im Untertitel: Ist sie zu unerfahren?
Wohl kaum! Wenn die Frau nichts könnte, wäre der Flieger jetzt ein Haufen Schrott und die Menschen darin ein Haufen Knochen.
Bundesverdienstkreuz für den Mann, Dresche für die Frau? Nein!
Meine Meinung: Bundesverdienstkreuz für keinen von beiden, weil sie letztlich nur ihren Job machen. Aber dickes Lob an die Copilotin, die bewiesen hat, dass sie ihn gut macht! Und dem ewigen Machismo einen Tritt in den Arsch!

Mittwoch, 27. Februar 2008

Fundstücke

Neue Fundstücke.
Einfach mal klicken!

Dienstag, 5. Februar 2008

Büttenrede: Et Depressivchen- der Mann, der selbst im Glückskeks noch eine Niete findet.


Foto:Vahlefeld/Glasow, Der Text entstand für die Röschensitzung , die das Thema Asia-Wochen hatte.


Jaaa...
Ich hab nie Glück . Nich mal mit Glückskeksen. Da hab ich neulich ne Hunderterpackung zum Arte Themenabend "Selbstmord" gefuttert und dann hatte ich drei Wochen einen Zelluloseklumpen im Bauch, weil ich die Zettel nicht rausgenommen hab. (seufzt) Das sagt einem ja auch niemand.
Was hab ich alles probiert, um wieder aufs Töpfchen zu können. Sogar Akupunktur. Das ist mit Nadeln! Die hat mir 57 Nadeln in den Kopf gerammt. Sie sagte "Heben Sie die Hand, wenns weh tut." Hab ich.
57 mal. (schreit bestialisch) Aaaaaaaaaaah (hebt ganz langsam die Hand) Die Idee war ja toll, "Heben Sie die Hand, wenns weh tut." aber ich bin ja Phlegmathiker.
Jedenfalls hat die Akupunktur den Zettelklumpen in meinem Bauch nicht aufgelöst. Was schließlich geholfen hat, war die 41 scharf aus dem Thai-Imbiß.
Da hab ich nämlich sofort Durchfall von gekriegt.
(jammert) und aschliessend Rosettenbrand. (jammert) Und der Hals tat mir auch weh. Das hat mich von innen verglüht. (schluchzt)
Ich wusst gar nicht mehr wohin.
Da bin ich zu nem chinesischen Geistheiler. Ich dachte, der kennt sich noch am ehesten mit so Chinascheisserei aus. Aber Pustekuchen... Der Heiler war andersrum. Der hat also nicht hinten nachgeschaut sondern mir mit so nem Esstäbchen in den Hals geleuchtet. Nach drei Minuten sagt er: "Hals nisst gut! Schbetsiale Diät Feuer Wasser Erde Luft." Hab ich gesagt, Himmel un Äd okay, aber kein Chinaessen mehr, damit hat das ja angefangen. Da schaut er mich ganz böse an (Pause) mit so Schlitzaugen. Er sagt. "Niss wegen Essen das ist,
Sie habe ein Gastritis. Im Hals." Mir brannte es aber nach wie vor hinten schlimmer. Ich hab allen Mut zusammengenommen und gesagt " Ach ja? Da würde ich eventuell gern noch ne zweite Meinung hören" Sagt er: "Ja, gut. Sssie ssind auch ssehr ssehr häßlich."
Ich habe sofort eine deutliche Grenze gesetzt, indem ich bezahlt habe und gegangen bin. Grußlos.
Ich war aber noch etwas verunsichert und habe deshalb noch eine Mutübung gemacht. Ich bin in ein Lokal gegangen und habe mit sehr fester Stimme gesagt: "Ich hätte gern ein Mineralwasser ohne Kohlensäure und ohne Zitrone". Da hat der Kellner gefragt : Mit Eis? Da hab ich geweint, aber nach ein paar Atemübungen hatte ich mich wieder im Griff. Ich arbeite hart an meinem Selbstbewusstsein. Ich mach sogar Sport. Also Yoga. Yoga verhält sich zu Sport ja etwa so wie das Grau zu den Farben. Ist also das Einzige, was für mich in Frage kommt. So zum Beispiel... (steht völlig normal da, hebt nur einen Arm leicht an) Das ist die Trauerweide. Und so (beugt sich leicht nach vorn) Das ist der Unglücksrabe. Ich kann auch die Schwarze Katze. Aber nur von links.
Ich kann auch den ganz positive, warme Übungen. Zum Beispiel so.... (beugt sich vor und fällt auf die Hände) der Sonnengruß...
Aber dann schiebt der sich der vierte Frontalwirbel in den Anus und dann bleib ich so hängen. (geht auf allen vieren ab)
Scheisse.

Freitag, 21. September 2007

Meinung: PANDAAAAAAAA!!!!!!


Oh ja! Das hat Spaß gemacht! Panda im Underground in Köln. Zuschauer und Band schaukelten sich gegenseitig in höchste Höhen. Sängerin Anna Fischer zeigte sich gerührt ("kommt ma klar , ey!"), als die Fans wieder und wieder "Panda, Panda" skandierten und die Zugaben knapp wurden. Panda singen herzzerreissend schön auf tiefstem Berlinerisch und mit Message ("Ick will der Welt wat sagen, wat von hoher Relevanz"). Unter anderem fordern sie "jeht kacken" und erklären, welche Dinge die Welt nicht braucht. Dazu Beziehungseinblicke bei Stefan und Tina, Ärger mit "meene Wohnung" und "Terror anna Türe". Ihr Versprechen, langsam die Welt zu verändern, nimmt man diesen freundlichen jungen Menschen ab. Hier sind echte Menschen auf der Bühne. Menschen, wie Du und ich. Punks. Rock on!

Dienstag, 11. September 2007

Meinung: Taboo- im Rausch der Nacht

Varieté at its best! Die beiden Roncalliakrobaten Rodrigue Funke und Christoph Gobet haben ein Team aus tollen Ausnahmekünstlern um sich geschart.

Im nostalgischen Spiegelzelt am Mediapark tummeln sich deshalb haarige Gestalten, muskulär Randbegabte, Motorradcops und Nudistinnen. Das Programm zeigt aber noch mehr Erstaunliches: Zaubertränke, die Entstehungsgeschichte von Boeuf Stroganoff und ein kleines rotes Tuch, daß an ungeanten Stellen zum Vorschein kommt. Dazu Jonglage, Bauchtanz und Akrobatik auf höchstem Niveau, abgerundet durch tolle Beleuchtung und das kongeniale Gespann aus Tim Fischer, Gesang, und Rainer Bielfeld am Flügel. Kurzweilig, spektakulär und niveauvoll. Läuft noch bis Ende September. Hingehen!

Donnerstag, 6. September 2007

Katze

Samstag, 18. August 2007

Zum Börsentrubel...

...noch ein sehr nettes, alles erklärendes Bild aus der Sueddeutschen:

Freitag, 17. August 2007

Die Börsenkrise

Ich habe mich gefragt, wo diese Börsenkrise im Augenblick überhaupt herkommt. Was haben die Zentralbanken mit säumigen Schuldnern zu tun und wieso brechen weltweit Börsen zusammen, nur weil sich ein paar amerikanische Fonds verspekulieren? Das Ergebnis meiner Recherchen ist umfangreich, aber leicht verständlich. Ich habs vertont und schicke Dir gern das "Hörbuch" zum Thema. Schreibt mir einfach ne Email.

Sonntag, 29. Juli 2007

Von Samstag, 21.7.07
Bilder von "la vie en cologne" Danke an alle, die mich dort mit guter Laune unterstützt haben.

Dienstag, 17. April 2007

Krieg nen Flash!

Bartek Fronczak hat zu Texten von mir wundervolle Videoanimationen gestaltet, die ich der Welt unmöglich vorenthalten kann.
Also bitte:
Das Katzenvideo
Das Hotlinevideo

Freitag, 30. März 2007

KNUT- Visionen


Dezember 2006 : Marketingexperten des Berliner Zoos planen einen großen Coup. Sie geben eine Pressemeldung heraus. Arbeitstitel : Eisbärbaby Knut gegen die Todes- Giftspritze. Die Meldung dümpelt eine Weile in den Presseverteilern.

04. Januar 2007 : Durch Klimawandel bereits Sommerloch.
Die Nachricht schlägt ein wie eine Bombe. Schon am nächsten Tag wollen mehr als 4 Millionen Menschen den süßen Eisbären ein letztes Mal sehen.

05. Januar 2007 : Schnell besorgen die Marketingexperten bei einem Berliner Dönerfabrikanten einen kleinen Eisbären.

06. Januar 2007 : Knuts Fotos gehen um die Welt.

07. Januar 2007 : Der Verkauf von Knut Sammeltassen und KnuTshirts läuft international an.

März 2007: Die Statistik der Bundes- Arbeitsagentur hat überraschende Zahlen zu bieten: Knutprodukte bringen Arbeitslose in Arbeit.
Allein die tägliche Produktion von Knut Bärchenwurst und Knut Gummibärchen übersteigt schnell das Bruttoinlandsprodukt des Vorjahres. Deutschland kann durch Knut seine Stellung als Exportweltmeister ausbauen.

April 2007: Wetten, dass...? wird abgesetzt, stattdessen wird für bessere Quoten ein Standbild von Knut gezeigt.

Juni 2007: Knut erhält auf jedem Fernsehkanal eine eigene 24 Stunden Fernsehserie.

August 2007: Der Papst segnet Knut.

Januar 2008: Madonna reitet auf Knut durch Kirgisistan.

März 2008: Die Rolling Stones brechen zur Knut- Welttournee auf

Juli 2008 : Knut wird einstimmig zum Chef der Vereinten Nationen gewählt, die sich daraufhin ebenso einstimmig in "Weltregierung" umbenennen.

Oktober 2008 : Knut läst einen Pups. Die Vertreter der acht grössten Gasexporteure kämpfen um die Formel.

07. März 2009: In China fällt ein Sack Reis um. Plötzlich wendet sich das Blatt.
Die Bildzeitung bringt als erste ein achtseitiges Special zum Sturz, CNN zeigt eine 3D Animation, die den Sack von allen Seiten beleuchtet. Andere Sender schliessen sich an.

08. März 2009 : Der Verkauf von Tassen und Tshirts mit Reissäcken beginnt.

09. März 2009 : In seiner Fernsehshow macht der nervös gewordene Knut einen fatalen Fehler : Er ißt ein Reisgericht. Wütend wendet sich das Volk ab.

10. März 2009 : Aufständische in Uganda und Weissrussland veröffentlichen im Internet Fotos, die Knut ungeschminkt als erwachsenen Eisbären zeigen.

11. März 2009 : Madonna reitet auf einem Reissack durch Timbuktu.

14. März 2009 : Der Reissack wird einstimmig zum Vorsitzenden der Weltregierung gewählt und übernimmt das Amt des kurz zuvor verstorbenen Papstes.

4. September 2024 : Knut stirbt einsam im grönländischen Exil an einer Überdosis Risotto.

Freitag, 23. März 2007

Meinung: Linkes Auge blau... rechtes Auge blau...

...und das alles wegen einer einz´gen Frau! Ein Mann darf seine Frau prügeln, titeln verschiedene Zeitungen. Im Kleingedruckten steht, dass er sie auch mit Mord bedrohen darf. Zumindest stellt das keine Härte dar, die zu einer schnellen Scheidung führen würde. Das ganze wird dadurch rund, dass die Richterin sich in der Urteilsbegründung darauf stützt, dass beide Ehepartner aus einem islamischen Kulturkreis stammen. Endlich hat sich also eine deutsche Richterin der Realität gestellt und einem Marokaner erlaubt, seine Frau zu schlagen. Eine Richter-IN wohlgemerkt. Dadurch ist dieses krasse Fehlurteil zumindest von Feministenseite quasi nicht mehr anfechtbar. Zwar werden vereinzelt Stimmen laut, die Richterin sollte gesteinigt oder ans Kreuz genagelt werden, aber das sind Ungläubige... Denen fehlt schlicht der Weitblick. Mit dem just gefällten Richterinnenspruch tritt eine neue Ära der Rechtsprechung in Kraft. Endlich nicht nur verklemmt vorsorgliches Angsthandeln wie bei der Absetzung der Oper Idomeneo, sondern ein herzliches Schulterklopfen für jeden, der seinem Glauben nach alles richtig macht. Diemal rollen also richtige Köpfe. Konsequent angwandt, ist diese Form von Rechtsbeugung ein Triumph für jedes religiöse Gefühl. Zeugen Jehovas dürfen nun endlich ihre Kinder verbluten lassen, wenn Gott es so will. Als kastengläubiger Inder kann ich nun auch mal im Vorbeigehen einen Bettler treten. Ich muss also für jedes Vergehen nur den richtigen Glauben haben. Hurra! Vielleicht kann ich auch noch kurz vor einer Gerichtsverhandlung konvertieren? Na, mal sehen...
Gut allerdings, dass das ausgerechnet jetzt passiert, ich kann also mein Osterlamm dieses Jahr bei uns im Treppenhaus schächten, falls mein Glaube das vorsieht. Määäääh!

Donnerstag, 15. März 2007

Unsinn: Frag Ingried !

Kennst Du Fragmutti.de?
Klick mal hier, da siehst Du, was ich mir ausdenken musste, um an ein paar Toppits Gefriertüten zu kommen... Schlauerweise habe ich mich Ingried genannt, das wirkte seriös. Dadurch habe ich auch tatsächlich nach zwei Monaten ein paar wirklich tolle Toppits Tupperdosen gekriegt!

Dienstag, 13. März 2007

Die Uhr zeigt, wer Du bist - tick tack!



Ich fahre heute, wie es so meine Art ist, an einem Werbeplakat vorbei.
Ich kann ja nicht an jedem Plakat anhalten...Dennoch verfolge ich aus den Augenwinkeln, wie mir ein Uhrenhersteller, der hier nicht genannt werden möchte, weil er mir grad nicht mehr einfällt, erklärt, nicht Fahrstiel ( mit ie) oder DVD-Sammlung gäben Auskunft über den wahren Charakter, sondern die Uhr, die man trüge.

Bisher hatte ich natürlich leichtfüßig vermutet, die Uhr gebe Auskunft über die Zeit, aber weit gefehlt!

Augenblicklich schossen mir sich selbst erklärende Paarungen von Mensch und Uhr ins Gehirn, ein Gewirr aus Zahnrädern und LSD- Kristallen oder wie das heisst, ich war verwirrt.

Ich erinnerte mich, dass ich schon viele verschieden Uhren gehabt hatte, war ich tatsächlich vom digitalen Mensch zum Chroniker geworden?
Paßte ich so noch in die Zeit?
Ich verglich mich mit meiner jetzigen Uhr.
Sie war schlicht, robust und ging genau, das Datum stimmte manchmal nicht und es war eine Solaruhr, also eine, die Sonne braucht, um zu leben. so gesehn...

Sollte im Ernst etwas hinter jener Werbebotschaft verborgen sein?

Die fiese Immobilienmaklerin hatte eine häßliche weisse Uhr mit Schlangenlederarmband gehabt, auf der man die Zeit genauso schlecht sehen konnte wie den Fußboden unter dem Dreck oder die vierte der sieben Tapetenschichten. Es stank furchtbar und sie frohlockte "Toll nicht, genau SO können Sie die Wohnung ja auch wieder übergeben" Ich hatte ja schon Schwierigkeiten, mich selbst nicht zu übergeben..

Eine Gruppe lärmender , dummer Menschen stieg zu mir in den Bus.
Alle hatten große Uhren, deren Innenleben sicher billig war. Einer sagte "guck mal, geil" und drückte auf seiner Uhr rum, die daraufhin irgendwas tat, was ganz sicher nicht geil war.

Mir schossen Schnösel mit Fliegeruhren durch den Kopf, Hausfrauen mit einfachen Quarzlaufwerken, ein Swatchfetischist mit zweihundertzwanzig Uhren, der auch sonst launisch war, kam mir wieder in den Sinn.

Die goldene Uhr zum 25sten Jubiläum in der Firma, macht sie einen neuen Menschen aus dem einfachen Arbeiter, der bisher nur "so eine mit som Metallband" hatte? Irgendwie schon, der ist doch sicher stolz.
Den ganzen Tag. Und dann legt er sie "irgendwo wech, für Gut..."
Denn "für die Arbeit ist die zu schade." Und da ist man ja auch nach 25 Jahren noch ein Arbeiter, die tragen solche Uhren nicht.

Was passiert denn, wenn man seine Uhr ins Pfandhaus bringt? Gibt man da auch seine Persönlichkeit ab? Irgendwie schon, ne? Aber kriegt man ja wieder, wenn das mit der Firma wieder aufwärts geht.

Ich habe meiner Schwester mal eine schöne Uhr geschenkt. Die Uhr war unten in nem kleinen Kistchen. oben in dem kleinen Kistchen hatte ich aus purer Bosheit eine neuwertige, aber extrem häßliche, kleine, sechseckige, weisslackige Damenuhr mit einem Spaghettiband platziert.
Vier Jahre hat meine Schwester nicht mit mir gesprochen und jeden Brief ungeöffnet weggeworfen.
Also beinahe zumindest.